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    <title>BILDUNG</title>
    <link>http://www.verantwortung-unternehmen.de/</link>
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    <language>en-us</language>           
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    <category>Weblog</category>
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      <title>BILDUNG</title>
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    <item>
 <title>Wir unternehmen Verantwortung</title>
 <link>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=1</link>
<description><![CDATA[<b>Bildungskampagne der Sportjugenden</b><br />
<br />
Die Sportjugenden wollen einem zentralen Thema Jugendlicher, nämlich dem Thema Bildung mehr Gewicht verleihen. „Bildung“ meint dabei nicht nur die Ausbildung im Verein, sondern zieht sich quer durch alle Lebensbereiche wie Elternhaus, Schule, Freizeit und Beruf.<br />
<br />
Die Sportjugenden unter dem Dach der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) greifen dieses Thema auf, um die Bildung weiter in den gesellschaftlichen und politischen Fokus zu rücken.<br />
<br />
Schirmherr für die Bildungskampagne der Sportjugenden ist der frühere Reckweltmeister <a href="http://www.gienger-mdb.de">Eberhard Gienger</a>, Mitglied des Deutschen Bundestages und Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).<br />
<br />
In dieser Funktion wollen die Sportjugenden durch die Bildungskampagne dem zentralen Thema Jugendlicher, nämlich dem Thema Bildung mehr Gewicht verleihen. Bildung meint dabei nicht nur die Ausbildung im Verein, sondern geht quer durch alle Lebensbereiche wie Elternhaus, Schule, Beruf.Obwohl das Thema Bildung häufig durch die Presse geistert (Pisa-Studie, Bologna-Prozess), liegen die qualitativen Verbesserungen der Bildungsangebote aus unterschiedlichen Gründen (Finanzierung, mangelnde Flexibilität) hinter unseren Erwartungen zurück.<br />
<br />
Aus diesem Grund unternehmen die Sportjugenden unter dem Dach der Baden-Württembergischen Sportjugend (BWSJ) diese Kampagne, um die Bildung weiter in den gesellschaftlichen und politischen Fokus zu rücken.<br />
<br />
Auf Grundlage einer Initiative der Badischen Sportjugend Nord, hat sich die Kooperation auf die baden-württembergische Landesebene ausgeweitet.<br />
<br />
Ziel ist es, die verschiedenen am Bildungsprozess Beteiligten, wie Eltern, Unternehmen, Staat/Gesellschaft, Sport und nicht zuletzt die eigene Person anzusprechen und deren Verantwortungsbewußtsein zu schärfen. Zentrales Element bildet die Plakataktion, die durch einen begleitenden Fotowettbewerb unterstützt wird.<br />
]]></description>
 <category>Bildungskampagne</category>
<comments>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=1</comments>
 <pubDate>Mon, 20 Nov 2006 13:50:04 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Bildung im Sport in Baden-Württemberg</title>
 <link>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=19</link>
<description><![CDATA[Sport erfährt in der Gesellschaft eine große Aufmerksamkeit und Beachtung. <br />
<br />
Der Sport hat ein weitgefächertes Erscheinungsbild (Gesundheitssport, Leistungssport, Rehabilitationssport, etc.) und besitzt in all diesen Facetten eine größere Popularität als andere gesellschaftliche Bereiche. <br />
Die 14. Shell- Jugendstudie stellt für den Jugendbereich fest, dass Sport eine der häufigsten Freizeitbeschäftigungen im Laufe der Woche ist. Diverse Autoren innerhalb und außerhalb des Sportsystems definieren Sport neben seinen bewegungsorientierten Aspekten sehr stark durch dessen ausgleichende, körperlich und geistig fordernde, sozial integrative, gesundheitsfördernde Faktoren. <br />
<br />
Dass Sport ein probates Mittel für pädagogische Maßnahmen in der Kinder-, Jugend- und Jugendsozialarbeit ist, ist zunächst keine neue Erkenntnis. So sind sportliche Angebote mit spezieller Ausrichtung in Jugendzentren, Therapieeinrichtungen und Justizvollzugsanstalten nicht mehr weg zu  denken. In diesen Institutionen stehen insbesondere sozialisierende Faktoren (Umgang mit Regeln, Grenzerfahrungen, Umgang mit Aggressionen, etc.) im Vordergrund.<br />
<br />
Insgesamt kann festgestellt werden, dass ca. 70% aller Jugendlichen bereits Mitglied in einem Sportverein waren und dort bewegungsorientierte Erfahrungen sammeln konnten. Diese Erfahrungen im Sport haben einen entwickelnden Charakter, ob sich dies ausschließlich auf die körperliche Entwicklung oder auch auf andere Bereiche bezieht hängt stark von den Rahmenbedingungen ab.<br />
<br/><b>Bildung durch Sport</b><br />
Bildung zielt darauf ab, den Menschen unter Wahrung seiner Selbstbestimmung in seiner Ganzheitlichkeit zu fördern und günstige Rahmenbedingungen zur Entwicklung seiner Fähigkeiten zu schaffen. <br />
Bezugspunkt der Bildung im und durch Sport ist die Sport treibende Person. Erfahrungen mit dem eigenen Körper, der respektvolle und verantwortungsbewusste Umgang mit anderen Sportlerinnen und Sportlern sind wichtige Bestandteile von Entwicklung und Bildung von Persönlichkeit. Bildung im Jugendsport bezieht sich auf die Förderung des sportlichen Bewegungshandelns und die Reflexion dieser Handlungssituationen als grundlegende Voraussetzung für individuelle und soziale Erfahrungen und Entwicklungen. Die Ganzheitlichkeit von körperlicher, geistiger und sozialer Bildung wird hier besonders deutlich. <br />
<br />
Bildung durch Sport kann dazu beitragen, weit reichende Ziele zu erreichen. Dazu gehört vor allem der Erwerb von Schlüsselqualifikationen wie z.B. Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Zielorientierungsfähigkeit, Planungsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Fairness, Leistungsstreben,  Gesundheitsbewusstsein. Vor allem für junge Menschen stellen gerade auch die Beteiligung, Mitbestimmung, Mitverantwortung und Mitarbeit im Sportverein und die Ausübung sportlicher Aktivitäten ein ganzheitlich geprägtes Erlebnis- und Erfahrungsfeld dar, das unter kompetenter Anleitung zur Persönlichkeits- und Sozialbildung beiträgt. <br />
<br />
Partizipation im Sport ermöglicht, elementare demokratische Verhaltensweisen zu erproben und anzuerkennen, individuelle und soziale Schlüsselqualifikationen zu erwerben, die auch über den Sport hinaus von Bedeutung sein können, sowie an seiner Gestaltung durch bürgerschaftliches Engagement mitzuwirken. Bewegung, Spiel und Sport sind einzigartige und nicht austauschbare Bestandteile menschlicher Existenz!<br />
<br />
<b>Bildung im Sport</b><br />
Zusätzlich zur Bildung durch Sport - mit welcher, wie bereits genannt, ca. 70% aller Jugendlichen in Deutschland Kontakt haben - existiert im Sport ein strukturell verankertes Aus- und Fortbildungssystem. Dieses gliedert sich in sportartspezifische und sportartübergreifende Lizenzen für Erwachsenen und Jugendtraining. Zusätzlich besteht eine eigene Lizenz  Jugendleiters/in, die sich speziell an den Lebenswelten der Jugendlichen ausrichtet.<br />
<br />
Folgende Wesensmerkmale dominieren dieses Qualifizierungssystem:<br />
•	Die persönliche und sozial-kommunikative Kompetenz umfasst ein Bündel von Eigenschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person, die im Umgang mit anderen     Menschen / Gruppen, pädagogischen Situationen und bei der Lösung von Konflikten zum Tragen kommen – im Alltag wie auch im Sport. (z.B.: Aushalten von Konflikten, Problemlösungsstrategien, Toleranz, Disziplin, etc.)<br />
<br />
•	Die fachliche Kompetenz beschreibt das (sportfachliche) Wissen und Können, das zur inhaltlich qualifizierten Planung, Durchführung und Auswertung von Sportangeboten sowie im Rahmen der Tätigkeit im Vereins- / Verbandsmanagement notwendig sind. (z.B.: Wissen aus Trainingslehre, Bewegungslehre, Regelwerk, Medizin, etc.)<br />
<br />
•	Die Methoden- und Vermittlungskompetenz beschreibt Kenntnisse und Fähigkeiten über Methoden und Verfahren zur Umsetzung, d.h. zur Vermittlung von Inhalten und zur Planung, Durchführung und Auswertung von Vereins- / Verbandsangeboten sowie bei Aufgaben in der Führung, Organisation und Verwaltung von Vereinen und Verbänden. (z.B.: Teamführung, Organisationsfähigkeit, Kenntnisse zu didaktischen Modellen, etc.)<br />
<br />
•	Die strategische Kompetenz umfasst das Denken im Netzwerk, das Wissen um die Bedeutung der strategischen Positionierung sportlicher Angebote, die Weiterentwicklung der Sport-organisation und die Reflexion wie die Sportorganisation den internen und externen Bedingungen angepasst werden können.<br />
(siehe dazu Rahmenrichtlinien für Qualifizierung im Bereich des Deutschen Sportbundes)<br />
 <br />
Der Sport stellt ein sehr breites Feld von Bildungsmöglichkeiten dar, dessen Erfolg wie bei allen anderen Feldern (Schule etc.) von den Rahmenbedingungen wie Lernatmosphäre,   Lernpartnern (Trainer / Übungsleiter, Mitsportlern ...) abhängt.<br />
<br />
Positionspapier der BWSJ<br />
beschlossen beim Jugendhauptausschuss<br />
am 08.12.2005 in Karlsruhe]]></description>
 <category>Bildung im Sport</category>
<comments>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=19</comments>
 <pubDate>Wed, 1 Nov 2006 14:43:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Jugendarbeit und Jugendbildung</title>
 <link>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=20</link>
<description><![CDATA[Jugendarbeit ist ein eigener Sozialisations- und Bildungsbereich neben Familie, Schule und Berufsbildung. Sie wird von Jugendverbänden und anderen Trägern der freien und öffentlichen Jugendhilfe angeboten.<br />
<b><br />
Angebote der Jugendarbeit sind</b><br />
•	außerschulische Jugendbildung <br />
•	Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit <br />
•	arbeitswelt-, schul- und familienbezogene Jugendarbeit <br />
•	internationale Jugendarbeit <br />
•	Kinder- und Jugenderholung<br />
•	Jugendberatung               <br />
<br/><b>Angebote der Jugendarbeit sollen</b><br />
•	an den Interessen von jungen Menschen anknüpfen <br />
•	von ihnen mitgestaltet und mitbestimmt werden <br />
•	sie zur Selbstbestimmung befähigen<br />
•	sie zur gesellschaftlichen Mitverantwortung motivieren und zum sozialen Engagement anregen<br />
<br />
<b>Kinder- und Jugendarbeit umfasst alle</b><br />
•	außerschulischen und nicht ausschließlich berufsbildenden, <br />
•	vornehmlich pädagogisch gerahmten und organisierten, <br />
•	öffentlichen, nicht kommerziellen bildungs-, erlebnis- und erfahrungsbezogenen Sozialisationsfelder<br />
•	von freien und öffentlichen Trägern, Initiativen und Arbeitsgemeinschaften.<br />
<b><br />
Kinder ab dem Schulalter und Jugendliche können hier</b><br />
•	selbständig, mit Unterstützung oder in Begleitung von ehrenamtlichen und/oder beruflichen Mitarbeiter/innen <br />
•	individuell oder in Gleichaltrigengruppen, <br />
•	zum Zweck der Freizeit, Bildung und Erholung<br />
•	einmalig, sporadisch, über einen turnusmäßigen Zeitraum oder für eine längere, zusammenhängende Dauer zusammenkommen und sich engagieren.<br />
<br />
Die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit konstituiert damit ein freiwilliges Angebot in einem doppelten Sinne: Weder können Kinder und Jugendliche zu einer Teilnahme verpflichtet werden, noch können sie andererseits ihre Teilnahme einklagen.<br />
 <br />
In der Jugendarbeit wird mit vielfältigen erzieherischen und sozialpädagogischen Arbeitsansätzen versucht, die Lebenslagen der Jugend, also von Kindern, Teenagern und Jugendlichen zu verbessern und den Übergang Jugendlicher in das Erwachsenenalter zu fördern.<br />
<br />
<b>Bildungsverständnis in der Jugendarbeit<br />
</b>Die Kinder- und Jugendarbeit verfügt über eine eigenständige Bildungstradition. Sie ist als eigenständiger Lernort zu betrachten, der mit eigenem jugendkulturellen und jugendpädagogischem Raum Bildungs- und Lerngelegenheiten schafft, die sich im Alltag - wenn überhaupt - allenfalls zufällig einstellen. Die Kinder- und Jugendarbeit ist beauftragt, an der Umsetzung eines zentralen gesellschaftlichen Anliegens mitzuarbeiten: die Bildung des heranwachsenden, jungen Menschen zur eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeit.<br />
<br />
Die Bildungsaufgabe der Kinder- und Jugendarbeit findet in den §§ 11 und 12 KJHG ihre gesetzliche Normierung und Ausgestaltung. In § 11 wird die außerschulische Jugendbildung in besonderem Maße akzentuiert, der als eigenständigem Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit eine zentrale Bedeutung zukommt. Gilt für die Schule eher der Leitsatz „Bildung durch Wissen“, so umfasst das Bildungsverständnis der Kinder- und Jugendarbeit Bildung durch Erleben, Entwicklung, Selbstorganisation und Selbstentfaltung. Hierzu zählen im weitesten Sinne die Aneignung sozialer Kompetenz, die Persönlichkeitsbildung und das Lernen in Kooperation und Teamarbeit.<br />
<br />
Außerschulische Jugendbildung hat also einen Bildungsauftrag neben der Schule und nicht für, ergänzend oder gar unter der Schule. Sie beinhaltet andere und eigenständige Prinzipien der Vermittlung und Anregung von Bildungsinhalten und Bildungsprozessen, die sich an den spezifischen Strukturmaximen der Kinder- und Jugendarbeit wie Freiwilligkeit, Lebensweltbezug, Partizipation und am fehlenden Selektionscharakter orientieren.<br />
<br />
Es besteht die Chance, dass die Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen der Bildungsdebatte ihre eigenen Bildungsgehalte neu reflektiert und selbstbewusster in Kooperationen mit benachbarten Feldern einbringt (z. B. bei der Debatte um die Weiterentwicklung von Schule). Damit könnte sie sich insbesondere dadurch profilieren, dass sie ihre Erfahrungen im Bereich der informellen Bildung systematisch vertritt und einbringt. Damit könnte auch eine bildungspolitische und jugendpolitische Aufwertung der Kinder- und Jugendarbeit verbunden sein.]]></description>
 <category>Bildung in der Jugendarbeit</category>
<comments>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=20</comments>
 <pubDate>Mon, 30 Oct 2006 14:48:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>BILDUNG</title>
 <link>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=21</link>
<description><![CDATA[Die Fähigkeit des Menschen, lernen zu können, ist die Grundlage für "Erziehung'' und ''Bildung''. Beim Erziehungsprozess werden  Kinder und Jugendliche durch die pädagogisch Verantwortlichen (Eltern, Erzieher, Lehrer, Jugendleiter) in die Welt der Erwachsenen eingeführt.<br />
<br />
Sie lernen dabei Regeln, Normen und Verhalten, aber auch selbständiges Denken und Handeln. Der Weg zum Selbstverstehen führt über das Fremdverstehen, d.h. über das Begreifen und Aneignen der umgebenden Welt.<br />
<br />
Während Erziehung eher äußere Steuerungsimpulse der Persönlichkeitsentwicklung meint, bezieht sich Bildung wesentlich auf Prozesse und Ergebnisse der individuellen Verarbeitung und Aneignung. <br />
<br/><br />
Bildung ist im Gegensatz zu Ausbildung bzw. Berufsbildung nicht ''unmittelbar'' an ökonomische Zwecke gebunden. Der Erwerb allgemeinbildender Abschlüsse, insbesondere des Abiturs, ist jedoch oft Voraussetzung für den Zugang zu gut bezahlten Berufen. <br />
Zum Problem der Konkurrenz von Bildung und Ausbildung äußerte sich Johann Heinrich Pestalozzi folgendermaßen: „Allgemeine Emporbildung der inneren Kräfte der Menschennatur zu reiner Menschenweisheit ist allgemeiner Zweck der Bildung auch der niedrigsten Menschen. Übung, Anwendung und Gebrauch seiner Kraft und Weisheit in den besonderen Lagen und Umständen der Menschheit ist Berufs- und Standesbildung. Diese muss immer dem allgemeinen Zweck der Menschenbildung untergeordnet sein ... Wer nicht Mensch ist, dem fehlt die Grundlage zur Bildung seiner näheren Bestimmung." Johann Gottfried von Herders Gedanken ähneln denen von Pestalozzi: "Menschen sind wir eher, als wir Professionisten werden! Von dem, was wir als Menschen wissen und als Jünglinge gelernt haben, kommt unsere schönste Bildung und Brauchbarkeit für uns selbst her, noch ohne zu ängstliche Rücksicht, was der Staat aus uns machen wolle. Ist das Messer gewetzt, so kann man allerlei damit schneiden." <br />
<br />
Da allgemeine Schulpflicht in Deutschland besteht, werden Bildungsprozesse wenigstens zunächst nicht freiwillig initiiert. Weil in unserer Gesellschaft Wissen verlangt wird, besteht lebenslang ein äußerer Druck, möglichst viele Informationen aufzunehmen. Wissen und Lernen allein ergeben jedoch noch keine Bildung, daher kann auch ein wissensbasierter Bildungskanon nicht mehr sein als ein wichtiges Hilfsmittel der Förderung von Bildung. <br />
Friedrich Paulsen äußert sich im enzyklopädischen Handbuch der Pädagogik von 1903 zu diesem Thema folgendermaßen: „Nicht die Masse dessen, was (man) weiß oder gelernt hat macht die Bildung aus, sondern die Kraft und Eigentümlichkeit womit (man) es sich angeeignet hat und zur Auffassung und Beurteilung des ihm Vorliegenden zu verwenden versteht. ... Nicht der Stoff entscheidet über die Bildung, sondern die Form.“ <br />
<br />
Demnach ist seit langem klar, dass  Schulabschlüsse, die hauptsächlich Lernleistungen prämieren, nur bedingt als Bildungsnachweise tauglich sind.<br />
 <br />
<a href="http://www.verantwortung-unternehmen.de/media/2/20061206-garfik_wiki.gif">Bildungsdreieck</a><br />
<br />
Eine gute Symbolik für die elementaren Aspekte der Bildung, die im schulischen Unterricht fächerübergreifend erlernt werden (sollen), ergibt sich aus einem gleichseitigen Dreieck, da hier jede Seite gleichberechtigt ist. <br />
Die drei Seiten stehen dabei symbolhaft für Wissen, Denken und Kommunikationsfähigkeit. Wissen umfasst dabei die Wissensinhalte (deklaratives Wissen), dass Denken hingegen die unterschiedlichen Strategien des Erkenntisgewinns wie Problemlösen, Beschreiben, Erklären, Interpretieren usw. Unter Kommunikationsfähigkeit kann in diesem Zusammenhang die Fähigkeit eines Menschen verstanden werden seine Gedanken, Ideen, Thesen usw. anderen transparent zu machen und umgekehrt sich in die Gedankenwelt anderer  aktiv hineinzuversetzen. <br />
<br />
Ein alternatives Bild würde sich ferner durch einen dreibeinigen Hocker ergeben, bei dem jedes Bein für einen der genannten  Aspekte der Bildung steht. Ist ein Bein länger (kürzer) als die anderen beiden Beine, dann wird der Hocker in seinem Schwerpunkt instabil. Diese grundlegenden Aspekte der Bildung konstituieren gleichermaßen die Basis für alle weitergehenden Aspekte der Bildung, wie moralisches Denken und Handeln, Kreativität und künstlerische Fähigkeiten oder instrumentelle Fertigkeiten. In diesem Sinne können diese drei Aspekte als Elementarkompetenzen der Bildung bezeichnet werden.<br />
 <br />
(aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bildung">Wikipedia</a>, Stand September 2006)<br />
]]></description>
 <category>Bildung</category>
<comments>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=21</comments>
 <pubDate>Sun, 29 Oct 2006 14:42:00 +0100</pubDate>
</item><item>
 <title>Die Baden-Württembergische Sportjugend stellt sich vor</title>
 <link>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=22</link>
<description><![CDATA[<a href="http://www.verantwortung-unternehmen.de/media/2/20061206-bwsj_gross.gif">BWSJ_Logo</a><br />
Die Baden-Württembergische Sportjugend ist die Jugendorganisation des Sports in Baden-Württemberg.<br />
<br />
Sie wird gebildet durch die Jugendorganisationen der drei Sportbünde und vertritt die Interessen von mehr als 1,5 Millionen Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahre in über 11.300 Vereinen im Land Baden-Württemberg. Sie ist damit mitgliedsstärkste Jugendorganisation im Land und ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und  außerschulischen Jugendbildung.<br />
<br />
Wir wollen, dass kind- und jugendgerechter Sport getrieben wird. Wir wollen, dass die jungen Sportlerinnen und Sportler als ganzheitliche Menschen gesehen  werden. Wir wollen, dass junge Menschen in unseren Sportvereinen das finden und selbst gestalten können, was ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht – innerhalb und außerhalb des Sportbetriebs. Wir wollen junge Menschen in ihrer Entwicklung begleiten und ihr Partner sein.<br />
<br/><br />
<b>Die Aufgaben im Einzelnen:</b><br />
– die Förderung der sportlichen Jugendarbeit<br />
– die Behandlung überfachlicher Jugendfragen von grundsätzslicher Bedeutung <br />
– die Vertretung der gemeinsamen Interessen der Mitglieder<br />
<br />
<b>Übergeordnete Ziele und Aufgaben:</b><br />
– den Sport fördern und pflegen<br />
– die Formen sportlicher Jugendarbeit weiterentwickeln<br />
– zur Persönlichkeitsbildung beitragen<br />
– die Befähigung und Bereitschaft zum sozialen Verhalten fördern<br />
– Internationale Verständigung wecken<br />
– für die Mitbestimmung und Mitverantwortung der Jugendlichen eintreten<br />
<br />
Die Jugendarbeit im Bereich des Sports geschieht hauptsächlich in den Vereinen und Verbänden. Aufgabe der Baden-Württembergischen Sportjugend ist es deshalb nicht, eigene Jugendarbeit zu leisten. Vielmehr sollen Vereine und Verbände durch entsprechende Unterstützung gefördert und in die Lage versetzt werden, den umfangreichen Aufgaben der Jugendarbeit im Sport gerecht zu werden.<br />
<b><br />
Dies geschieht insbesondere durch:</b><br />
- Informationen für Vereine, Verbände und Kreise<br />
- Modellmaßnahmen zur Initiierung von Aktivitäten der Vereine, Verbände und Kreise<br />
- Interessenvertretung im jugendpolitischen Raum<br />
- finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen<br />
- Hilfe beim Aufbau von Beziehungen.<br />
<br />
Leitung:Bernd Röber<br />
Mitarbeiter: Kristin Anlauf, Miriam Janz, Anja Richter, Kai Nörrlinger<br />
<br />
Der Vorstand<br />
<br />
]]></description>
 <category>BWSJ</category>
<comments>http://www.verantwortung-unternehmen.de/index.php?itemid=22</comments>
 <pubDate>Sat, 28 Oct 2006 14:57:00 +0200</pubDate>
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